Meditation | Achtsamkeitsmeditation

 

Die Meditation gehört zur Yogapraxis dazu. Yoga und Meditation waren früher rein spirituelle Praktiken. Sie dienten der Entwicklung des Bewusstseins und der Erlangung höherer Bewusstseinszustände. Die Körperübungen bereiteten nur den Weg vor, um letztendlich besser und länger meditieren zu können. Lange ruhig gehaltene Stellungen sind bereits meditativ. Heutzutage muss man nicht mehr in einem Kloster zurückgezogen leben oder sich für Spiritualität interessieren, um meditieren zu lernen. Die Wirkungen der Meditation wurden wissenschaftlich untersucht und für sehr hilfreich gefunden, gerade auch in der heutigen Zeit.

 

In meinen Unterricht lehre ich moderne, an westliche Bedürfnisse angepasste Meditationsformen und Bewusstseinsübungen. Diese können ohne Zugehörigkeit zu einer Religion ausgeübt werden. Zwei davon, die stille und geführte Meditation sowie die Achtsamkeitsmeditation werden hauptsächlich gelehrt und geübt. Dabei werden verschiedene Meditationstechniken vorgestellt und praktiziert. Eine kompetente Einführung mit hilfreichen Tipps und Erklärungen helfen Dir, das Meditieren im Alltag zu integrieren. Keine noch so gute App kann den persönlichen Unterricht, Erfahrungsaustausch und das gemeinsame meditieren ersetzen.

 

Warum meditieren?

 

Meditation ist eine Form der Besinnung, der Kontemplation, ein Rückzug der Sinne nach innen. Ein zentrales Mittel meditativer Techniken ist das bewusste Steuern der Aufmerksamkeit. Sie ist eine gezielte mentale Aktivität, eine Übung der entspannten Konzentration, gepaart mit Achtsamkeit und dem Willen, dabei zu bleiben: wach, aufmerksam und zugleich gelassen und entspannt. 

 

Wer sich regelmässig Zeit zum Meditieren einräumt, profitiert von einer besseren allgemeinen Verfassung, psychischer Stabilität, mehr innere Ruhe und Gelassenheit. Sie stärkt auch das Immunsystem und wirkt sich positiv auf die Funktion unseres Gehirns, auf die Organe und Drüsen aus. Sie verbessert Dein gesamtes Wohlbefinden, Deine körperliche, mentale und seelische Gesundheit.

 

Die Ruhemeditation

 

Die stille oder Ruhemeditation ist eine Bewusstseinsübung und anfangs schwierig, da die Gedanken nicht aufhören wollen, sondern oft vermehrt auftauchen. Im Kurs stehe ich Dir Schritt für Schritt zur Seite, damit Du immer besser in die Meditation gelangst. Du begibst Dich auf einer inneren Reise. Ich begleite Dich dabei und leite Dich anfangs durch die verschiedenen Phasen der Meditation, solange bis Du so weit bist, den Weg allein zu meistern. Du übst Dich darin, ein stiller Beobachter zu sein. Bei Dir selbst beginnend, erweiterst Du nach und nach Dein Bewusstsein. Mit steigender Erfahrung kannst Du Deine Gedanken steuern in die Richtung, die Du Dir wünscht bis hin zur Gedankenleere. In der vollkommenen Stille ist das Wahrnehmen der Ganzheit und Einheit des Lebens möglich. 

 

Die Achtsamkeitsmeditation

 

Die Achtsamkeitsmeditation ist eine der bekanntesten westlichen Meditationsformen. Sie stammt aus buddhistischen Kontemplationschulen (Vipassana und Zazen). Daraus entstand die "Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion" (MBSR) und die Achtsamkeitspraxis. Du lernst Deine Achtsamkeit im gegenwärtigen Augenblick zu behalten, ohne an Gedanken, Empfindungen oder Gefühlen zu haften. Du übst Dich darin, Dich in einen achtsamen, mitfühlenden, wertfreien Zustand zu bringen.